Firmengeschichte

2008 wird die Firma » Iomega  « von » EMC Corporation   « übernommen.

2013 übernimmt » Lenovo  « die Führung im Joint Venture mit EMC Corporation, wobei auch der Markenname Iomega durch » LenovoEMC  « ersetzt wird.


Bauweise

ZIP-Laufwerke sind sowohl als externes Zusatzgerät mit eigener Stromversorgung als auch als internes PC-Laufwerk erhältlich.

Externe ZIP-Laufwerke gibt es mit den Anschluß-Ausführungen:
• Parallel-Port
• SCSI-Schnittstelle
• FireWire
• USB

Interne ZIP-Laufwerke gibt es mit den Anschluß-Ausführungen:
• ATA/ATAPI-Anschluß
• SCSI-Bus
• UltraBay Wechselschacht (IBM Thinkpad Modellreihe 760 und 765)
• UltrabBay II Wechselschacht (IBM Thinkpad Modell 770, 770E, 770ED, 770X, 770Z)


Formatierungs-Trick

Durch die Langformatierung mit der eigenen IOMEGA-Software erhält eine ZIP-Disk eine leicht vergrößerte, effektiv nutzbare Datenkapazität.


Kompatibilität

Eine 100 MiB ZIP-Disk ist lesbar mit folgenden Laufwerken:
   • 100MB
   • 250MB
   • 750MB
und beschreibbar mit folgenden Laufwerken:
   • 100MB
   • 250MB

Eine 200 MiB ZIP-Disk ist lesbar mit folgenden Laufwerken:
   • 250MB Laufwerk
   • 750MB Laufwerk

Eine 750 MiB ZIP-Disk ist nur mit einem 750MB Laufwerk les- und beschreibbar .


Datensicherheit

Bei einer ZIP-Disk besteht ein hohes Risiko eines totalen Datenverlusts, bei dem auch das ZIP-Laufwerk ruiniert werden kann.

Dies äussert sich durch den sog. » Click of Death  «, wobei ein dejustierter Schreib-/Lesekopf sowohl die eingelegte ZIP-Disk als auch das gesamte ZIP-Laufwerk zerstört (head crash).

Der Risko-Faktor erhöht sich, wenn eine ZIP-Disk in mehreren ZIP-Laufwerken verwendet wird (z. B. beim Datenaustausch mit anderen ZIP-Laufwerken).

Als Ursache kommen Justierungstoleranzen des Schreib-/Lesekopfs in Betracht.
Bezeichnungen ZIP-Disk
Markteinführung 1994 (Iomega)
Produktende 2003
Formfaktor 3½ Zoll (90 mm)
Speichergrößen 1995: 100 MiB
1998: 250 MiB
2002: 750 MiB
1994 / ZIP-Disk Datenspeicher Museum